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Auf den Yeti gekommen

Vor ein paar Wochen habe ich bereits den anstehenden Artikel zum Yeti in der aktuellen Ausgabe vom Beobachter Natur (BeoNat) erwähnt. Mittlerweile ist diese auch erhältlich und enthält eine Auswahl der entstandenen Konzepte zum mystischen Schneewesen. Wer gerne sämtliche Arbeiten sehen möchte, welche im Zuge des Projekts entstanden sind, findet diese auf der offiziellen Webseite des Magazins. Weiterlesen

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Studienreise nach Neapel

Wie bereits erwähnt, hatte ich vor nunmehr zwei Wochen das Vergnügen, zwecks Studienreise, mit meinen Studienkollegen nach Neapel zu reisen.

Neben der italienischen Landesmetropole hatten wir aber auch die Gelegenheit vielerlei andere spannende Orte, wie Pompeji und Herkulaneum zu besuchen. Insbesondere Ersteres war ein Erlebnis sondergleichen. Zu sehen wie sich die Ruinen der Stadt vor einem erstrecken und sie vom Hügel aus in ihrer Gänze überblicken zu können, ist ein Gefühl, welches sich nur schwer durch Worte oder Fotos vermitteln lässt. Weiterlesen

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Von Trollen & Kröten

Bevor es für eine Woche nach Neapel geht, dachte ich mir, dass ich zumindest noch einen Blog-Eintrag zustande bringen sollte. In den letzten paar Tagen habe ich neben dem klassischen Drawing-from-life auch wieder etwas Ungezwungeneres zu Papier gebracht.

In einem alten Skizzenbuch entdeckte ich verschiedene Konzepte zu Trollen, welche ich vor einiger Zeit zwecks einer Kurzgeschichte angefertigt hatte. Ich versuchte mich also erneut an den Fantasiegestalten und probierte einige neue Varianten und Ideen aus. Wer weiss; vielleicht kommt die Kurzgeschichte sogar irgendwann zustande – sofern sich die Zeit ergibt.

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Vorschaubild BeobachterNatur_clean

Redesign und Rückblick

Da ich in letzter Zeit kaum zum Posten gekommen bin, folgt anbei ein kleiner Rückblick dazu, was in den vergangenen Monaten alles vor sich ging.

Besonders hervorzuheben ist selbstverständlich die Aufnahme an der ZHdK (Studienvertiefung: Scientific Visualization), welche, neben dem Einfluss auf meinen weiteren beruflichen Werdegang, auch unmittelbare Auswirkungen auf meine Freizeit hat. Anders als im gestalterischen Vorkurs, wird sehr viel Gewicht auf die Vermittlung und ein fundiertes Verständnis der Basics gelegt. Viele der Übungen und Arbeiten aus dem ersten Semester sind also für die Meisten nicht besonders spannend anzusehen, allerdings unerlässlich für ein besseres Verständnis der Materie. Nichts desto trotz gab es bereits einige äusserst spannende Projekte, wobei das Yeti-Projekt für den BeobachterNatur vermutlich eines der Highlights war.

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Details dazu folgen im Anschluss an die Veröffentlichung der Februarausgabe des Magazins. Bei obiger Illustration handelt es sich um eine meiner Skizzen, welche als Vorschau für den anstehenden Artikel in der Dezemberausgabe verwendet wurde.

Abgesehen davon haben sich die Anzahl meiner Besuche im Zoo, sowie im zoologischen Museum etwas geschmälert; was allerdings nicht heissen soll, dass sie vollkommen versiegt sind.

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Da sich die Öffnungszeiten des Museums äusserst selten meinem Stundenplan anpassen, wird dis wohl bis zu den Ferien auch so bleiben. Jedoch steht dafür mit der Studienreise nach Neapel eine Skizziermöglichkeit an, welche nicht minder lehrreich und eindrücklich sein dürfte.

Ich hoffe jetzt, gegen Ende des ersten Semesters, wieder häufiger posten zu können. Auf jeden Fall möchte ich spätestens nach der Rückker aus Italien einige meiner Eindrücke teilen. Mit etwas Glück reicht sogar vorher schon für eine Skizziersession.

08.05.13

Zügiges Zeichnen & murmelnde Mittelwerte

Da ich es in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt habe, versuche ich nun wieder öfters im Zug zu skizzieren. Es kommt immer wieder einmal vor, dass ich auf Zugfahrten vom Skizzieren absehe. Entweder weil ich ich kein geeignetes Motiv finde, weil ich befürchte, dass mein Motiv mich beim Zeichnen erwischen könnte oder weil ich schlichtweg zu faul dafür bin. Heute habe ich jedoch meinem inneren Schweinehund gestellt und bin sieg- (und skizzen-) reich aus der Konfrontation gegangen. Das gelegentliche Herumgeschlottere des Zuges hat der Skizzierfreude dabei so gut wie keinen Abbruch getan. Es ist erstaunlich wie schnell man seine Begeisterung und Motivation für ein Subjekt wiederfinden kann, wenn man sich nur dazu aufrappelt es, entgegen der eigenen Ausflüchte, wieder in Angriff zu nehmen. Weiterlesen

Abguss-Sammlung (Zürich) - 03.05.13

Trial & Error

Ursprünglich hatte ich geplant am Freitag im Zoo zu skizzieren. Leider machte mir der Regen aber einen dicken Strich durch die Rechnung. Dem archäologishen Institut sei Dank musste ich dennoch nicht darauf verzichten mein Skizzenbuch um einige Übungen zu erweitern. Unglücklicherweise hatte ich vorher vergessen die aktuellen Podcast-Epiosden aus meiner Sammlung auf mein iPhone zu übertragen, weshalb ich diesmal im Stillen zeichnete. Ich versuchte die Lektionen anzuwenden, welche ich am Vortag online geschaut hatte. Zwar entwickelte ich mit der Zeit ein besseres Verständnis für die Umsetzung, jedoch wollte diese auf Anhieb nicht wirklich klappen; insbesondere mit den Schraffuren für den Bart und der Kontrastsetzung konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Allerdings hoffe ich nächste Woche noch einmal Zeit zu finden um in der Abguss-Sammlung die Übung zu wiederholen.

Eine Kollegin empfahl mir auch einen Besuch im Zürcher Museum Rietberg, welches ein wahres Skizzierparadies sen soll. Nebenher bietet auch das Landesmuseum Zürich mit der aktuellen Animali-Ausstellung spannende Einblicke ins Reich der Fabelwesen. Zuletzt dürfte auch “echtes” Urban Sketching wieder attraktiv werden, sobald das Wetter wieder gnädiger gestimmt ist. Es gibt also viel zu tun!

Abguss-Sammlung (Zürich) - 03.05.13

Skizzen

Der Weg zur ZHdK (2/2) – Erfahrungen und Erkenntnisse

Dieser Post ist die Fortsetzung zu “Der Weg zur ZHdK (1/2) – Das Portfolio“. Hier werde ich versuchen auf meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse während des Aufnahmeverfahrens einzugehen. Wie gesagt soll dies keinen Leitfaden darstellen, sondern lediglich meine eigene Sichtweise und meine persönlichen Erfahrungen widergeben.

Das Aufnahmeverfahren lässt sich in viele Schritte gliedern, jedoch denke ich, dass der Erste vermutlich auch der Wichtigste ist: Die Wahl des Studiengangs. Man muss berücksichtigen, dass man anschliessend (im Idealfall) mindestens drei Jahre mit diesem Studium zubringen und tagtäglich sehr viel Zeit darin investieren wird. Zu wissen was einen erwartet und was man selber vom Studium erwarten kann, ist (meiner Ansicht nach) massgeblich für die eigene Motivation und Herangehensweise.  Ich persönlich bin durch Stephanie Stutz auf den Studiengang gestossen und hatte bei Besuchen an und Infoveranstaltungen in der ZHdK, sowie vielen Gesprächen mit Steffi die Möglichkeit viel über den Studiengang zu lernen. Ich fasste also den Entschluss mich bei Scientific Visualization zu bewerben.

SammelilluNach der Anmeldung muss ein Portfolio erstellt werden, in welchem man bis zu fünf verschiedene Projekt präsentiert. Hier stellt sich gleich eine handvoll neuer Fragen. Wie möchte ich mein Portfolio gestalten? Welche Projekte sollen enthalten sein? Wie präsentiere ich die einzelnen Projekte am besten? Ich versuchte mich bei der Auswahl der Projekte am Studiengang zu orientieren und fragte mich worauf  in diesem Studium (in meinem Fall Scientific Visualization) besonders Gewicht gelegt wird. Dementsprechend recherchierte ich einige Zeit lang im Internet und betrachtete Bachelor-Arbeiten von Studenten, welche den Studiengang bereits abgeschlossen hatten, suchte aber auch nach Ideen in Magazinen wie National Geographic oder Science Illustrated. Weiterlesen

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Der Weg zur ZHdK (1/2) – Das Portfolio

Nun, da das Aufnahmeverfahren vorrüber ist, dachte ich mir, dass es für einige potentielle Bewerber womöglich spannend sein könnte zu erfahren was in der Mappe alles enthalten war. Dieser Post ist auch dazu gedacht meine gesammelten Erfahrungen während der Portfoliozeit niederzuschreiben, sodass andere bei ihrer eigenen Bewerbung vielleicht davon profitieren können. Versteht mich bitte nicht falsch, dies soll keine Anleitung zur Anmeldung sein, sondern lediglich meinen eigenen Arbeits- und Lernprozess während der Portfoliozeit widergeben.

Da das Thema recht umfangreich ist, habe ich beschlossen es in zwei Teile zu gliedern. Im Ersten stelle ich kurz die Projekte aus meiner Mappe vor, im Zweiten werde ich versuchen zu dokumentieren was genau ich bei dem ganzen Anmelde- und Prüfungsprozess gelernt habe.

Die Mappe selbst wollte ich zunächst sehr aufwändig gestalten, etwa eine Box mit verschiedenen Fächern für jedes einzelne Projekt. Mein Zeichnungslehrer riet mir allerdings davon ab ein Portfolio abzugeben, welches zu kompliziert und unhandlich ist. So entschied ich mich schlussendlich für eine simple A2-Mappe, wo ich die Bilder, welche ich für die Projekte angefertigt hatte, auf hochwertiges Papier ausdruckte und diese dann zugeschnitten auf A2-Kartons anbrachte. Die Dokumentation der Arbeit war in Form eines quadratischen Booklets auf der ersten Kartonseite befestigt. Insgesamt reichte ich vier Projekte und die Hausaufgabe (zum Thema “Do it yourself”) ein. Anbei folgt eine Auflistung mit kurzen Erläuterungen zu den jeweiligen Arbeiten. Weiterlesen

Zoologisches Museum Zürich 1 - 23.04.13

Im Museum mit Doctor Who

Ursprünglich hatte ich heute geplant im Zürich Zoo skizzieren zu gehen. Da der Frühling allerdings seinen Weg noch nicht in die Schweiz gefunden hat, entschied ich mich für einen weiteren Skizziertag im zoologischen Museum.

Anders als im Zoo, sind hier unter der Woche eher wenige Besucher anzutreffen, sodass man eigentlich immer einen guten Platz zum Skizzieren findet und genug Zeit hat um sich eingehend mit dem Motiv zu beschäftigen. Also machte ich es mir neben einer der Säulen im unteren Geschoss gemütlich, liess einen Doctor Who-Podcast laufen und zeichnete drauflos. Die beiden Charaktere links stammen aus Game of Thrones und entstanden während ich mir die aktuelle (vierte) Episode zu Gemüte führte.

Auf Urban Sketchers Schweiz bin ich zudem auf eine spannende Ausstellung gestossen, welche noch bis Mai in Basel zu bewundern ist. In “Petra: Wunder in der Wüste” werden rund 150 Originalwerke aus jordanischen Museen, zusammen mit Fotografien, Computeranimationen und Modellen ausgestellt. Sofern es die Zeit zulässt, werde ich versuchen nächste Woche dort die eine oder andere Skizze anzufertigen.

Zoologisches Museum Zürich 1 - 23.04.13

Zoologisches Museum Zürich 2 - 23.04.13

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